Bamberg – das “deutsche Rom” – verdankt seinen Ruhmesnamen den sieben Hügeln, auf denen die Stadt liegt. Fünf dieser Erhebungen bekrönen Kirchen, wovon der Dom mit seinen vier Türmen am markantesten ist. Der Domberg ist auch die Keimzelle Bambergs. Hier bauten die Babenberger, später Herzöge von Österreich, eine Burg, die „Babenburg“. Im Jahr 1007 folgte dann die Gründung des Bistums Bamberg durch Kaiser Heinrich II. und seine Frau Kunigunde. Seinen heutigen UNESCO-Welterbe Status verdankt Bamberg diesen kaiserlichen Stiftern, aber auch seinen engagierten Fürstbischöfen. Nicht umsonst finden sich in Bamberg außergewöhnliche Kunstschätze des Mittelalters: äußerst seltene liturgische Gewänder, bedeutende frühgotische Skulptur wie z.B. der Bamberger Reiter sowie Arbeiten von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß. In der Barockzeit verliehen v.a. die Bischöfe aus dem Hause Schönborn der Stadt ihr heutiges Erscheinungsbild. Diese waren allesamt vom „Bauwurm“ befallen, wie sie selbst kundtaten. Mit ihren Verwandten in Wien und Würzburg tauschten die Bamberger Schönborn-Bischöfe nicht nur Ideen, sondern auch die Künstler aus: so Mitglieder der bayerisch-böhmischen Baumeister-Dynastie der Dientzenhofer aber auch Balthasar Neumann und Johann Lukas von Hildebrandt. Zu deren Meisterwerken zählt in Bamberg u.a. die fürstbischöfliche Residenz. Im reizvollen oberfränkischen Umland von Bamberg ragen die Benediktinerklosterkirche Banz, die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und Schloss Pommersfelden heraus.
PROGRAMM:*
1. Tag, Freitag, 25. September 2026
Anreise: Abfahrt - Einstiegsstellen (Bus Schwaiger Schönau am Königssee) 06:30 Hallein Pernerinsel - Großer Parkplatz beim Kreisverkehr/ 06:45 P + R Salzburg Süd/ 07:00 S-Bahn Station Europark Taxham, 07:10 Piding Burgerking/ 07:35 Schweinbach Landkaufhaus Mayer/ Weitere Einstiegsstellen z.B. Park & Ride Rosenheim auf der Strecke München und Regensburg in Absprache möglich.
Nach der Ankunft in Bamberg (UNESCO Weltkulturerbe) beziehen wir die Zimmer in unserem in der Innenstadt gelegenen ***Hotel. Am Nachmittag machen wir uns bei einer Führung mit der Stadtgeschichte auf dem Domberg vertraut. Der spätromanisch-frühgotische Dom beherbergt eine umfassende Sammlung bedeutender Skulptur, das benachbarte Diözesanmuseum zeigt eine einzigartige Sammlung frühmittelalterlicher Textilien wie z.B. die Papstgewänder und den sogenannten Kaisermantel. Die Pfarrkirche der „Oberen Pfarre“ ist ein beeindruckender Kirchenbau des 14. Jahrhunderts mit reicher Ausstattung.
2. Tag, Samstag, 26. September 2026
Tagesausflug nach Banz und Vierzehnheiligen. An den Hängen des Maintales liegen sich die beiden bedeutenden Kirchenbauten gegenüber. Wir beginnen in Kloster Banz mit der hochbarocken Kirche von Johann Dientzenhofer. Ihre spektakulären Gewölbeformationen bringen optisch den Bau in Schwingungen. In der benachbarten Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen hat Balthasar Neumann im Auftrag des Bamberger Bischofs Friedrich Carl von Schönborn die noch barocke Schwere von Banz in ein fließendes, schwebendes Raumgebilde des Rokoko weiterentwickelt.
3. Tag, Sonntag, 27. September 2026
Pommersfelden hat einer der bedeutendsten Bauherren des Hauses Schönborn, der Bamberger Fürstbischof und Mainzer Kurfürst Lothar Franz von Schönborn, ein barockes Sommerschloss mit einem grandiosen Treppenhaus und darunterliegender Grotte errichten lassen. Die ursprüngliche Planung stammt von Johann Dientzenhofer; vollendet hat es Johann Lukas von Hildebrandt, den ihm sein Neffe Friedrich Carl von Schönborn aus Wien geschickt hatte. Im Rahmen einer Sonderführung werden wir neben dem Schloss auch die dortige Gemäldegalerie besichtigen. Am Nachmittag besuchen wir in Bamberg das Historische Museum Bamberg in der Alten Hofhaltung. In der benachbarten fürstbischöflichen Residenz, die ebenfalls Lothar Franz von Schönborn erbauen ließ, besichtigen wir den Kaisersaal und – wenn bereits wieder eröffnet – die Galerie altdeutscher Malerei.
4. Tag, Montag, 28. September 2026
Wir verlassen Bamberg in Richtung Fränkische Schweiz. In dieser landschaftlich besonders reizvollen Gegend liegt Gößweinstein. Hier wurde im Auftrag des unermüdlichen Bauherrn, des Bamberger Bischofs Lothar Franz von Schönborn, von Balthasar Neumann die zweite bedeutende Wallfahrtskirche Frankens erbaut. In der Fränkischen Schweiz ist aber auch die Heimat einer großen Anzahl kleiner, noch privat geführter Brauereien und Bier ein wichtiges Aushängeschild der Region. Nach einem Mittagessen in einem Brauereigasthof setzen wir die Heimreise nach Salzburg fort.
* Änderungen vorbehalten